Produktvorstellung:
Polo Airbag-Weste

aus KRADBLATT 07/03


Weste über der Jacke getragen.

Weste nach der Auslösung.
Die Befestigung am Fahrzeug erfolgt per Steckverbindung.

In der Brusttasche ist die CO2-Patrone untergebracht.
Knautschzone zum Nachrüsten - Bei Autos gehört der Airbag längst zum Standard, doch bei Motorrädern ist eine andere Sicherheitstechnologie gefragt. Beispielsweise als Airbag zum Anziehen. Verschiedene Hersteller haben Jacken und Westen mit Airbag-Funktion im Programm. Wir haben die Airbag-Weste von POLO ausprobiert. Und um es vorwegzunehmen, es ist dabei niemand zu Schaden gekommen.
Die Hit-Air-Weste des japanische Herstellers Mugen Denko ist aus leichtem, hoch strapazierfähigem Airguard-Gewebe hergestellt und mit reflektierenden Streifen versehen. In der Brusttasche befindet sich eine CO2-Patrone, die im Ernstfall in nur 0,5 Sekunden den Nacken-, Brust- und Rückenbereich aufbläht und den Träger damit hoffentlich vor ernsthaften Verletzungen schützt. Ausgelöst wird die Patrone durch eine Verbindungsschnur, die am Motorrad befestigt wird.
Zum Auslösen des Mechanismmus ist eine Zugkraft von über 25 kg erforderlich, so dass niemand befürchten muss, sich irrtümlich zur Belustigung der umstehenden Passanten aufzupusten, nur weil er vergessen hat, beim Absteigen die Schnur zu lösen.
Die Weste verfügt über mehrere Außentaschen zur Aufnahme von allerlei Utensilien.
Wer über der regulären Schutzkleidung eine Airbag-Weste trägt, tut auf jeden Fall zusätzlich etwas für seine Sicherheit. Doch im Falle eines Sturzes ist der zusätzliche Schutz abhängig von der individuellen Situation. Eine vorausschauende und defensive Fahrweise kann auch das beste System nicht ersetzen.
Die Hit-Air-Airbag-Weste gibt es in allen POLO-Shops für 199, 95 Euro.