Produktvorstellung:
Blinker-Erinnerung

aus KRADBLATT 04/02

Mal ganz ehrlich: Passiert es nicht uns allen immer mal wieder, dass wir vergessen, den Blinker nach dem Abbiegen abzuschalten? Besonders, wenn die Kontrollleuchten am Motorrad nicht gerade die hellsten sind und/oder wenn die Sonne drauf scheint, fahren viele Kradler oft sehr viel länger als nötig blinkend durch die Gegend. Das kann zu Missverständnissen führen und im schlimmsten Fall auch zu einem Unfall. Blinkpieper haben sich nicht durchgesetzt, da sie doch ziemlich auf die Nerven fallen und nur ganz wenige Motorräder sind mit einer automatischen Abschaltvorrichtung versehen.
Die Firma „Baas bike parts” hat nun für eine Alternative gesorgt. Der elektronische Blink-Erinnerer verhält sich zunächst mucksmäuschenstill. Erst, wenn er 32 Blink-Intervalle gezählt hat, beginnt er mitzupiepen und der Fahrer kann entscheiden, ob er wirklich noch blinken will oder nicht. Bei unseren Testfahrten stellte sich zwar heraus, dass 32 Intervalle nach dem Abbiegen recht lang sind, dafür sieht es aber anders aus, wenn man einmal an der Ampel etwas länger blinkend auf grün wartet. Hier passiert es schon mal, dass man nach Beginn der Piep-Phase den Blinker kurz aus- und wiedereinschaltet, um damit den Zählvorgang neu zu starten. So scheint die „Still-Zeit” doch passend gewählt.
Der Einbau des Teils ist ganz einfach. Je ein Kabel wird an die Blinkerzuleitung geklemmt, eins an Masse und das vierte am besten an die Lichtleitung, so dass das Gerät bei ausgeschalteter Zündung nicht mehr unter Strom steht. Der Signalgeber muss allerdings möglichst offen vorne ins Cockpit eingesetzt werden, da man ihn sonst bei höherer Geschwindigkeit nicht hört.
Wir halten den Blink-Erinnerer für eine super Sache im Interesse der Sicherheit. Jeder, der den Blinker hin und wieder mal vergisst, sollte die 35 Euro dafür übrig haben. Das Gerät gibt es im Fachhandel, zum Beispiel in den Hein Gericke-Shops. Infos unter Tel. 07237/4422415 oder im Netz unter www.baas-parts.de.