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Dunlop Sportmax Roadsmart

Produktvorstellung: 

Technik

Ausgabe: 

10/09


Es ist ein offenes Geheimnis, daß große schwere Enduros das Gelände abseits des Aspaltes meistens nicht unter die Räder bekommen. Wenn man sich sicher ist, daß es da keine Ausnahme geben soll, kann man seine Großenduro auch gleich mit reinen Straßenreifen ausrüsten, die meistens optimaler sind als die Multitasking-Gummis. Man muß halt nur noch nach Freigaben der Hersteller suchen, um ohne eventuellen Ärger umrüsten zu können.
Von der Firma Dunlop erhielten wir kürzlich den Sporttouringreifen ”Sportmax Roadsmart”, der jetzt unter anderem auch für die BMW R 1200 GS freigegeben wurde. Nach fast 2500 Kilometern mit diesem Reifen können wir eine uneingeschränkte Empfehlung geben. Nicht nur die Haftung auf trockener wie nasser Straße kann überzeugen. Die Handlichkeit der GS verbessert sich deutlich im Vergleich zu den vorher aufgezogenen Bridgestone Battlewing. Schräglagenwechsel werden zum reinen Vergnügen. Eine Suzuki DL 650 kommt dem Tester im direkten Vergleich kaum noch handlicher vor.
Die Laufleistung kann im Vergleich zu den Bridgestone-Reifen noch nicht abschließend bewertet werden. Der Hinterradreifen hat auf jeden Fall noch eine Profiltiefe von 5  Millimetern. Eine längere Laufleistung wäre auf jeden Fall wünschenswert, denn der Roadsmart ist deutlich teurer als die Battlewings von Bridgestone.
Der Roadsmart kann inzwischen auf vielen weiteren Motorrädern verwendet werden. Yamaha XJ6, Suzuki Gladius, Kawasaki ER 6n, Ducati Monster 1100, Kawasaki ZX-6R, KTM 690 Supermoto R und KTM 990 Supermoto T gehören zum Beispiel dazu. Die Unbedenklichkeitsbescheinigungen gibt es unter www.dunlop-motorrad.de oder beim Reifen- bzw. Motorradhändler.

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